Digitalisierung

Begonnen hat alles mit dem Pioniergeist einzelner Lehrkräfte, die gemeinsam mit weiteren engagierten Kolleginnen und Kollegen an unserer Schule in den letzten Jahren die Möglichkeiten des pädagogischen Einsatzes von mobilen Endgeräten für den Unterricht intensiv studiert, angepasst und angewendet haben. Doch zunächst wurden Gelder für den Kauf mobiler Endgeräte eingeworben. Mit Unterstützung der Hopp-Foundation gelang es uns, nach und nach Tablet-Koffer anzuschaffen und die Infrastruktur in der Schule weiter auszubauen. In der Folge wurden dann einige pädagogischen Tage sowie individuelle Lehrerfortbildungen genutzt, um das gesamte Kollegium der Dietrich-Bonhoefer-Schule für die Digitalisierung fit zu machen. Denn nicht zuletzt verpflichtet der neue Bildungsplan 2016 durch die Leitperspektive Medienbildung alle Fächer, die Medienbildung in den alltäglichen Unterricht zu integrieren - dieser Aufgabe stellten wir uns von Anfang an.

Die Zeit des Homeschoolings verlieh dem Voranschreiten der Digitalisierung den entscheidende Schub, die Nutzung modernen Medien bei Schülern und Lehrern konsequent weiter zu forcieren.

Das Kollegium verfolgt das gemeinsame Ziel, den gesellschaftlichen Anforderungen schrittweise näher zu kommen, die an das Lernen mit modernen Medien an Schulen gestellt werden.

1:1-Tablet-Ausstattung der Oberstufe und möglichst auch der gesamten Mittelstufe

Die Nutzung von mobilen Endgeräten (Tablets) sind an unserer Schule von der Klassenstufe abhängig:

In der Unterstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler weiterhin ganz klassisch und nutzen Hefte, Bücher und Stifte. Die Lehrer bedienen sich zur Stoffvermittlung der Vielfalt der Medien, wobei selbstverständlich auch der Einsatz des Lehrer-Tablets im Zusammenspiel mit der neuen Medienausstattung in den Klassenzimmern stattfindet.

In der Mittelstufe läuft seit diesem Schuljahr erneut ein Digitalisierungs-Projekt mit zwei Tablet-Klassen in Klassenstufe 8 an. Aber auch generell wurden nun ab den Jahrgangsstufen 8 alle Schüler*innen 1:1 mit Endgeräten ausgestattet.
Insbesondere in den Tablet-Klassen steht bei den Schülerinnen und Schülern neben den traditionellen Lernmitteln auch differenziertes, selbstständiges und kritisches Arbeiten mit Tablets auf dem Programm. Die mobilen Endgeräte ermöglichen neben dem Erlernen der vorgeschriebenen Unterrichtsinhalte die praktische Anwendung digitaler Kompetenzen in einem der Schüler*innen individuellen Lerntempo.
Durch eine zentrale Steuerung kann die Lehrkraft sicherstellen, dass immer nur die für den jeweiligen Unterricht benötigten Anwendungen auf den Endgeräten genutzt wird.
Flankierend begleitet wird das Projekt von ausgebildeten Medienscouts.

Da jedoch mittlerweile jede(r) Schüler*in ab Klassenstufen 8 bis Klassenstufe 12 mit einem Tablet (entweder eigene oder von der Schule verliehene) ausgestattet wurde kann das Gerät im Unterricht eingesetzt werden. Alle Klassenzimmer verfügen hierzu über eine WLAN-Infrastruktur, einem Beamer bzw. einen Monitor. Um die Kontrolle über die Nutzung jedes Einzelnen zu behalten, erhält die Lehrkraft Einblick in den Nutzungsverlauf innerhalb der Klassen.

Durch den optionalen Einsatz von Tablets zusätzlich zu den bewährten und entwicklungspsychologisch wichtigen anderen Medien ist ein zeitgemäßes, abwechslungsreiches und hochaktuelles Unterrichten mit modernsten Medien am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Weinheim möglich.

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